Der Begriff Scheich kommt aus dem arabischen Sprachgebrauch und bedeutet soviel wie Ältester. Früher war ein Scheich das Stammesoberhaupt der Beduinen. Heutzutage führen bekannte Persönlichkeiten im arabischen Raum diesen Titel.
Ein Scheich ist trotz seines Reichtums oft bescheiden und einfühlsam. Scheiche sollen zum Teil über überdurchschnittliche Toleranz verfügen, die Meinung anderer Menschen ist ihnen Wert und si zeigen durchaus Verständnis. Ein Scheich selbst stellt ebenfalls hohe Anforderungen an seine Mitmenschen. Einigen Scheichs wird unter anderem eine gewisse Verschwendungssucht nachgesagt, sie sollen aufbrausend und herrisch sein sowie nicht tolerant sein.
Als Scheich kann sich theoretisch nur ein Mann verkleiden, aber auch etwas kräftiger und grober gebaute Frauen, die sich gern als Mann verkleiden. Natürlich können sich auch Jungen als Scheich verkleiden.
Ein Scheichkostüm besteht aus einem bodenlangen Kaftan oder einer Tunika. Dieses Teil ist meistens in der Farbe weiß gehalten, aber auch in weinrot, blau, grün oder schwarz. Dazu gehört ein Kopftuch, ebenfalls in weiß oder farblich passend oder ein Palästinatuch in rot/weiß oder schwarz/weiß. Das Tuch wird mit einer Kordel am Kopf befestigt. Der Kaftan oder die Tunika werden locker oder mit einem farblich passenden Gürtel getragen. Unter dem Oberteil trägt man eine weiße oder farblich passende lockere Hose sowie Sandalen oder auch Halbschuhe. Zur Vervollständigung kann man einen Bart tragen oder schminken und eine schwarze Sonnenbrille tragen.
Zusammenstellung: Kaftan oder Tunika, Kopftuch mit Kordel, Gürtel, lange Hose, Sonnenbrille, Sandalen oder Halbschuhe.