Schneewittchen ist eine Märchenfigur der Gebrüder Grimm. Sie wird von ihrer Stiefmutter gehasst, weil sie attraktiver als die Stiefmutter ist. Sie flieht deshalb zu den sieben Zwergen, wird dort aber von der Stiefmutter gefunden und mit einem Apfel vergiftet. Die Zwerge denken, dass Schneewittchen tot sei, jedoch kommt dann ein Prinz, woraufhin die Zwerge den Sarg mit Schneewittchen abstellen. Schneewittchen hustet und das Stück des Apfels kommt wieder zum Vorschein. Sie heiratet den Prinzen und wird mit ihm glücklich. Sie wird als sehr attraktiv beschrieben, ihr Aussehen ist genau definiert (Haut weiß wie Schnee, Lippen rot wie Blut, Haare schwarz wie Ebenholz).
Schneewittchen erhält folgende positiven Eigenschaften: Sie gilt als hübsch, fleißig, treu, emotional und sozial. Es wird ihr allerdings auch die negative Eigenschaft der Naivität zu eigen, da sie den Apfel-Trick der Stiefmutter nicht durchschaut.
Besonders junge Mädchen verkleiden sich gerne als Schneewittchen, da sie ihrer Attraktivität nacheifern. Ebenfalls träumen sie davon, dass sie ihren Märchenprinzen finden. Dies sind Beweggründe, die junge Mädchen dazu bringen, dass sie sich als Schneewittchen verkleiden. Auch für erwachsene Frauen ist das Kostüm von Schneewittchen eine Alternative, für Männer natürlich nicht.
Besonders wichtig ist beim Schneewittchen-Kostüm das Äußere. So ist es unabdingbar, dass man schwarze Haare hat (Natur oder Perücke), dass man sich die Haut absolut weiß schminkt und dass man sich die Lippen mit Lippenstift ganz rot macht. Die Kleidung sollte eher altertümlich sein, möglicherweise ein altes Kleid oder ähnliches.
Zusammenstellung: Lippen rot wie Blut, Haare schwarz wie Ebenholz, Haut weiß wie Schnee, Kleid, Apfel.